Frag den Didi Folge 4

Eigentlich hatte ich gedacht, die Serie der Fragen an mich, w├Ąre mit der letzten Folge abgeschlossen. Zwischenzeitlich kamen aber soviel weitere (leider aber kaum verbunden mit dem Wunsch nach einem Shooting), so dass es doch noch eine, diesmal sogar sehr umfangreiche (24!) weitere Folge gibt. Und dann z. T. auch noch mit Fragen, die unter die G├╝rtellinie zielen und ziemlich provokant sind.

Poppst du mit Models?
WTF (What the Fuck) soll eine solche Frage?
Ich habe lange ├╝berlegt, ob ich sie ├╝berhaupt ernst nehmen sollte und sie auch noch ├Âffentlich beantworte. Zum Anderen bin ich mir auch nicht sicher, von wem sie ├╝berhaupt gestellt wurde. Das Profil des- oder derjenigen sieht nicht unbedingt nach einem Fake aus, sicher sein kann man sich ja aber nie. Unterstellen w├╝rde ich eine solche Frage einem pubertierenden J├╝ngling, das Profil zeigt aber Fotos und regelm├Ąssig erstellte Statusmeldungen einer Dame zwischen vlt. 30 und 40 und auch der Schreibstil der Nachricht zeigt keine Auff├Ąlligkeiten. Wenn es sich also um einen Fake handeln sollte, dann ist dieser wirklich gut und mit sehr viel Aufwand erstellt worden.
Also dann doch eine Antwort:
Die Fotografie und mit ihr das Verh├Ąltnis zwischen einem Model und einem Fotografen scheint etwas zu sein, was die Fantasie von Aussenstehenden ungeheuer befl├╝gelt. So nach dem Motto: Wenn da ein hei├čer Feger in knappen Outfits posiert, dann kann man sich als Mann doch gar nicht zur├╝ckhalten! Au├čerdem sind Models doch sowieso alles kleine "Schlampen" und die wollen es doch so! Tats├Ąchlich ist das Bullshit und man muss sich als Fotograf in solchen Situationen noch nicht einmal anstrengen, um die Contenance zu wahren. Es spielt keinerlei Rolle, ob da Onkel Heinz auf einer Familienfeier vor einem steht oder sich Enkelin Chantal oben ohne in den Laken r├Ąkelt. In beiden F├Ąllen geht man im Kopf die Kameraparameter durch und ├╝berpr├╝ft die Lichtsetzung. Nat├╝rlich gibt es auch Leute, die sich nur deshalb eine Kamera kaufen, um sich an Chantal's heranmachen zu k├Ânnen. Das sind dann aber keine Fotografen!
Meine pers├Ânliche Sichtweise:
Zun├Ąchst ein Wort zur "Schlampenthese"! Ich habe im Laufe der Jahre nicht eine einzige Schl... kennengelernt! Es gibt nat├╝rlich M├Ądchen, die etwas zur├╝ckhaltender sind und nur "brave" Fotos machen wollen. Und es gibt Extrovertiertere, die Spass daran haben, auch mal ein wenig zu provozieren. Das macht sie aber auch nicht ansatzweise zu Schl... . Das sind allesamt M├Ądchen/Frauen, die die Fotografie dazu nutzen, mal f├╝r kurze Zeit aus dem Alltag (Job, Kindererziehung, usw.) auszubrechen und in eine Rolle schl├╝pfen wollen. Nicht mehr und nicht weniger!
Zur egtl. Frage. Gem├Ąss meinem Alter bin ich in manchen Dingen ziemlich altmodisch. So ist eine seelische Verbundenheit f├╝r mich eine Voraussetzung f├╝r eine k├Ârperliche Beziehung. Hei├čt, ohne Liebe keinen Sex! Zum Zweiten bin ich verheiratet und auch wenn ich von meiner Frau getrennt lebe, w├Ąre es f├╝r mich trotzdem ein Ehebruch, den ich mir selbst nicht verzeihen k├Ânnte. Drittens! Ich betrachte es als ungeschriebenes Gesetz, dass ein Fotograf niemals ein Model anfassen darf. Und Poppen ohne Anfassen finde ich wenig inspirierend. ;-)
In diesem Sinne lautet die einzig m├Âgliche Antwort: NEIN, nat├╝rlich nicht!

Hast du von Models schon unmoralische Angebote bekommen?
Gegenfrage: Warum sollte jemand soetwas tun, bzw. was verspr├Ąche man sich als Gegenleistung? Ich habe keinen Einfluss auf die Jury von GNTM, ich kann auch niemanden zu Victoria Secret bringen, ich bin noch nicht einmal Million├Ąr und kann mit Scheinen wedeln.
Was ist ├╝berhaupt unmoralisch?
Wenn ein Anf├Ąngermodel mit weniger als 10 Shootings mir erkl├Ąrt, dass sie sich f├╝r absolut "posingsicher" h├Ąlt und demzufolge bezahlt werden m├Âchte, dann ist das sicherlich nicht unmoralisch, daf├╝r aber ziemlich l├Ącherlich!
Tats├Ąchlich unmoralisch (und auch sinnlos) finde ich es aber, wenn mir ein Model unaufgefordert anbietet, sie f├╝r ein "angemessenes Honorar" nackt fotografieren zu d├╝rfen! Sowohl Models, wie auch Fotografen legen irgendwann einmal fest, in welchen Bereichen sie arbeiten wollen. Da gibt es Models, die "nur" im Portrait- u. Fashion-Bereich bleiben und eben andere, die auch Bademode, Dessous oder sogar Akt anbieten. Sich dann aber hinzustellen und zu sagen: "Akt nur gegen Bezahlung!" hat schon so ein bisschen was von Prostitution. Ich habe Verst├Ąndnis daf├╝r, wenn ein Model feststellt, dass meine Fotos nicht gut genug f├╝r sie sind. Das gilt dann aber sicher auch f├╝r Portrait u. Fashion und die Fotos werden auch nicht dadurch besser, dass ich ein paar Scheine auf den Tisch lege! Also entweder shootest du mit mir auf Basis TfP in all deinen Bereichen oder gar nicht!
"Aber du verlangst doch selbst ein Honorar bei Akt?"
Ja tue ich! Warum sollte ich kostenlos f├╝r Fotos arbeiten, die ich selbst nicht verwenden kann? Meine Arbeitsbereiche (bei TfP) umfassen halt nur Portrait bis Dessous und von daher taugt mir Akt nicht, um meine Zielgruppe zu erreichen.
"Aber genau so ist es doch auch f├╝r Models?"
Nee ist es eben nicht! Ein Aktmodel muss auch Beispiele daf├╝r zeigen, um gebucht zu werden! Wenn ich aber ein Model f├╝r ein Shooting bezahle, dann bekommt sie keine Bilder davon f├╝r ihr eigenes Portfolio. Wenn ihr das egal ist (weil sie die Fotos ohnehin nicht mag), dann w├Ąre es ihr auch im Portrait u. Fashionbereich egal und von daher ist es f├╝r Models absolut albern zwischen den Bereichen eine "Paygrenze" einzuziehen!

Hast du eine bevorzugte Haarfarbe bei Models?
Nein! Ob blond ob braun, ich liebe alle Frauen! :D
Grunds├Ątzlich sollte der ganze Typ passen und da ist es mir zun├Ąchst einerlei, ob es sich um eine freche Kurzhaarfrisur in pink handelt oder lange Haare in gr├╝n/schwarz.
Nicht verhehlen kann ich aber, dass mir pers├Ânlich l├Ąngere Haare bei einer Frau besser gefallen, insbesondere dann, wenn diese auch noch gelockt sind. Aber ob die nun blond, braun, rot oder schwarz sind, spielt wirklich keine Rolle und ist nur abh├Ąngig vom gew├╝nschten Thema. Auch die Frisen selbst sind mir schnuppe, wobei ich zugebe, dass mir der Trend zum Sidecut nicht so gut gef├Ąllt.

Und was f├╝r eine Figur sollte ein Model haben?
Auch das ist immer davon abh├Ąngig, was f├╝r einen Stil man mit den Fotos verfolgt. Mit jeweiligen Extremen kann ich aber nicht so wirklich etwas anfangen. Sowohl allzu schlanke, knabenhafte Figuren, wie auch zu kr├Ąftige Plus-Sizes sind nicht so das, was ich bei Models bevorzuge. Gr├Âssenm├Ąssig tendiere ich von daher so zu 36-38. Also im Wesentlichen schlank mit Rundungen an den richtigen Stellen. Solche Damen decken ein sehr gro├čes Spektrum an Fashion jeglicher Stilrichtung ab und sind mir von daher am liebsten. Neben den absoluten Zahlen greift aber auch noch ein anderer Aspekt. Denn die jeweilige Ausstrahlung eines Models hat nichts mit ihrer Kleidergr├Âsse zu tun. So kann eine selbstbewusste 44 mit passender Fashion die besseren Bilder ergeben, als eine 36, die eher lustlos und gelangweilt aus der W├Ąsche schaut.

Was h├Ąlst du von gepimpten Models und hast du schon mit welchen gearbeitet?
Eine Sch├Ânheits-OP ist heutzutage ja nichts mehr, wor├╝ber man stundenlang diskutieren kann/sollte. Da spielt es auch keine Rolle, ob aus einem Zincken ein Stupsn├Ąschen wird oder "das Holz vor der H├╝tte" wundersam an Volumen gewinnt. Als Fotograf geht mich das auch ├╝berhaupt nichts an! Ich arbeite mit dem "Material", das da vor mir steht und habe keinen Einfluss auf dessen Gestaltung. In einem Fall bin ich mir sehr sicher (weil ich es in der BEA gesehen und retuschiert habe), in einem weiteren Fall gehe ich zumindest davon aus, dass jemand im wei├čen Kittel der Natur nachgeholfen hat und die Models nun etwas in sich tragen, was in ├Ąhnlicher Form zur Abdichtung von Sanit├Ąreinrichtungen Verwendung findet. Weitere Fragen zu diesem Thema sind ├╝brigens obsolet, denn ich verrate nat├╝rlich nicht, um wen es sich dabei handelt.
Ich selbst finde, dass z.B. ein modellierter Busen auf Fotos recht sch├Ân wirkt und ob der sich anders anf├Ąsst, ist mir schnurzegal, weil ich das ohnehin nicht darf. F├╝r mich ist es wichtig, dass sich ein Model in ihrem K├Ârper wohlf├╝hlt und dieses Selbstbewusstsein auch auf den Fotos zeigt. Wenn dies nur m├Âglich ist, wenn sie sich zuvor unter's Messer gelegt hat, dann soll sie das gern machen. "Privat" sage ich, dass vollj├Ąhrige Menschen das Recht haben sollten, frei ├╝ber ihren K├Ârper zu bestimmen. Das heutzutage manchmal zu schnell einem vermeintlichen Ideal gefolgt wird, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Und was ist mit Tattoos und/oder Piercings?
├ähnlich wie bei den Sch├Ânheits-OP's! Wer meint, sich mit bunter Haut oder Metallaccessoires besser zu f├╝hlen, der soll das doch gerne machen. Und es gibt durchaus fotografische Themen, bei denen das gut wirkt. Aber auch welche, bei denen es gar nicht geht! Im Laufe der Jahre habe ich schon sehr viele Tattoos gesehen und manche sind auch recht ansprechend. Bei wieder anderen sieht es dagegen so aus, als ob ohne Konzept einfach nur drauf losgestochen wurde. Man kann es also nicht verallgemeinern. Manches ist h├╝bsch, manches nicht so toll. Genauso bei den Piercings. Ein Bauchnabelpiercing finde ich immer ganz niedlich, gepiercte Nippel sind sexy, Metall im Gesicht ist nicht so meins. Als People-Fotograf kann man ohnehin nur selten seine eigenen Vorstellungen umsetzen. Meistens l├Ąuft es darauf hinaus, ein Model m├Âglichst so darzustellen, wie sie sich selbst sieht/sehen m├Âchte. Man muss also nehmen, was kommt!

Hast du ein Lieblingsmodel?
Endlich kann ich mal eine Frage mit einem klaren JA beantworten. Tats├Ąchlich gibt es sogar 2-3, mit denen ich am liebsten exclusiv arbeiten w├╝rde. Gar nicht mal, weil sie so tolle Models sind (das sind sie), sondern weil ich ihre Art und ihr Auftreten ganz bezaubernd finde. H├Ątte ich eine Tochter, dann w├╝rde ich mir w├╝nschen, sie w├Ąre genau so! "Und wie hei├čen die?" Ihr k├Ânnt alles essen, m├╝sst aber nicht alles wissen!

Verfolgst du ein Ziel mit der Fotografie?
Eine sehr gute Frage, f├╝r deren Antwort ich ein bisschen ausholen muss. Die Fotografie hat mich schon immer fasziniert und so habe ich mir schon als Jugendlicher die erste Spiegelreflexkamera gekauft. Damit wurden dann Landschaften, Autos und alles M├Âgliche fotografiert. Sp├Ąter verlagerte sich das mehr und mehr in den Sportbereich. Inzwischen gehen die Gedanken schon des ├ľfteren mal zu dem Lebensabschnitt, der sich da Ruhestand nennt. Da habe ich mir vor ein paar Jahren gedacht, ich mache das Hobby zu einer Art Altersbesch├Ąftigung, m├Âglichst mit dem Ziel, mir damit evtl. auch ein kleines Zubrot zur Rente verdienen zu k├Ânnen. Bis zu deren Eintritt wollte ich mir mit kostenlosen Shootings ein Portfolio aufbauen, um damit dann Menschen f├╝r ein bezahltes Shooting vor die Kamera zu locken. An diesem Portfolioaufbau arbeite ich immer noch, habe dabei aber zwei Dinge festgestellt. Zum Einen ist nicht mehr der Nebenverdienst das Ziel, denn die Zusammenarbeit mit netten Menschen macht z.T. soviel Spass, dass das Monet├Ąre v├Âllig in den Hintergrund tritt. Und auch wenn ich schon heute hin und wieder ein bezahltes Shooting mache (weil die Fotos nicht ver├Âffentlicht werden sollen), dann ist das nichts, worauf man auf Dauer setzen kann. Mit der Fotografie etwas zu verdienen, mag im Produktbereich m├Âglich sein, wie das manche aber im Peoplebereich schaffen, ist mir ein R├Ątsel.

Gibt es Negatives, auf das du verzichten kannst?
Schon wieder ein JA! Wenn z.B. Models im Nachhinein versuchen, die Ver├Âffentlichung der Fotos (trotz TfP-Vertrages) verhindern zu wollen. Ich bin ja nun wahrlich nicht daf├╝r bekannt, von Models freiz├╝gige Fotos zu machen und ich kann mich auch nicht erinnern, jemals die Outfittasche eines Models gepackt zu haben, trotzdem gibt es mitunter Gejammer und falsche Tr├Ąnen, dass man "so sexy" nicht im Internet gesehen werden m├Âchte. Es gibt auch M├Ądchen, die ihren "Freund mal vorbei schicken" wollen, wenn die Bilder nicht wieder verschwinden.
Dann gibt es noch die, die um jeden Preis verhindern wollen, dass ihre Freunde und Bekannten sehen k├Ânnen, mit welchem Fotografen sie geshooted haben. Da werden dann Fotos regelrecht verst├╝mmelt, um nur ja das Logo zu entfernen und es wird nat├╝rlich auch nicht - wie gesetzlich vorgeschrieben - der Fotograf im Text genannt!
Am allerschlimmsten sind aber die, die sich offensichtlich f├╝r die Zusammenarbeit sch├Ąmen. So bekommt man von denen - trotz Versprechen - keine Rezension (auch keine negative). Z.T. wird dann auch so getan, als ob es ja der Knipser ist, der keine weitere Zusammenarbeit will. Man f├Ąhrt z.B. nach mehreren gemeinsamen Shootings zur Wohnung des Models f├╝r ein Homeshooting, wohl wissend, dass solche "privaten Aufnahmen" nicht f├╝r die ├ľffentlichkeit taugen, macht das also aus reiner Gef├Ąlligkeit, ohne selbst etwas davon zu haben. Muss sich dann aber Wochen sp├Ąter anh├Âren, dass sie das Gef├╝hl hat, dass man sie als Model nicht sch├Ątzen w├╝rde! Aha!
Wieder andere sind mit den Ergebnissen eines Shootings nicht zufrieden (was manchmal ja auch verst├Ąndlich ist), brechen dann aber einen Streit vom Zaun, weil der Fotograf die Bilder nicht ver├Âffentlicht und damit Werbung f├╝r sie macht. H├Ąh?
Erlebnisse mit anderen Fotografen (die mich wohl f├╝r einen Konkurrenten halten) gibt es nat├╝rlich auch zuhauf und auch wenn mich sowas schon lange nicht mehr tangiert, k├Ânnte ich trotzdem gut darauf verzichten.

Gibt's auch Positives?
Nat├╝rlich! Viele verstehen nicht, warum ich so gern mit Newcomern arbeite. Viele dieser M├Ądchen/Frauen standen noch nie "richtig" vor einer Kamera. Und so gibt es von ihnen meistens nur die normalen Handy-Schnappsch├╝sse aus dem Urlaub oder von der letzten Familienfeier. Auch wenn solche Fotos mit Emotionen verbunden sind, so sind das nat├╝rlich keine Modelfotos. Wenn jetzt nach einem Shooting so jemand neben einem sitzt, man gemeinsam am Monitor die gerade gemachten Fotos durchsieht und dann ganz leise und ergriffen h├Ârt: "Wahnsinn! Das bin ich?!?" und dabei auch noch ein Tr├Ąnchen verdr├╝ckt wird, dann ist das die sch├Ânste Best├Ątigung, die man als Hobbyknipser ├╝berhaupt bekommen kann. Bei erfahrenen Models hingegen werden auch noch die kleinsten Unstimmigkeiten (meistens an sich selbst) kritisiert, ob die ├╝berhaupt da sind oder auch nicht. Nat├╝rlich hilft solche Kritik dabei, es in Zukunft noch besser zu machen, in dem Moment ist es aber manchmal etwas entt├Ąuschend, denn schlie├člich hat man in den vergangenen Stunden alles gegeben und wenn dann gar nichts positives angemerkt wird, dann bringt das Frust.

Wie lange wirst du das noch machen?
Kann ich nicht sagen! Man mag es kaum glauben, das Fotografieren bedeutet aber f├╝r den Fotografen eine k├Ârperliche Anstrengung. Der Transport des Equipements, das stundenlange Hantieren mit mehreren Kilo in der Hand und die permanente Bewegung sind nat├╝rlich nicht mit irgendeiner Sportart zu vergleichen. Trotzdem gibt es Shootings, bei denen ich am Abend schon deutlich merke, was ich getan habe. Und wie lange das noch m├Âglich ist, wei├č man nat├╝rlich nie. Vor etwa zwei Jahren hat ein "Kollege" in der lokalen Szene verleumdende L├╝gen ├╝ber mich verbreitet, was zur Folge hatte, dass niemand mehr mit mir arbeiten wollte. Da denkt man dann auch dar├╝ber nach, das Ganze sein zu lassen. Auch das kann nat├╝rlich jederzeit wieder passieren. Und dann beobachtet man eben auch sehr genau die Szene und stellt fest, dass die "Konkurrenz" durch neue, weibliche Fotografen praktisch t├Ąglich extrem w├Ąchst und gegen die hat man als ├Ąlterer Herr null Chancen! Also einfache Antwort: Solange es mir m├Âglich ist und sich gen├╝gend Models finden, die mit mir arbeiten wollen, werde ich wohl weitermachen.

dein sch├Ânstes Erlebnis w├Ąhrend eines Shootings?
Grunds├Ątzlich ist jedes Shooting toll, wenn man dabei erf├Ąhrt, dass einem das Model Vertrauen entgegen bringt. Wie unter der Frage 'Positives' angemerkt, gibt es gerade unter den Newcomern einige, die mit dem Verlauf des Shootings selbst und auch mit den Ergebnissen sehr zufrieden, z.T. sogar sehr gl├╝cklich waren. Es gab mal ein Neumodel, die mich bei der Verabschiedung ganz sch├╝chtern fragte, ob sie mich mal in den Arm nehmen d├╝rfte. Nat├╝rlich durfte sie und ich habe mal kurz die professionelle Einhaltung der Distanz vergessen. Dann h├Ârte ich nur noch ganz leise: "Vielen, vielen Dank f├╝r diese tolle Erfahrung und die supersch├Ânen Bilder!" Eine solche freundschaftliche Best├Ątigung, die sicher nicht nur meiner Arbeit als Fotograf galt, sondern auch mir als Person, ist nat├╝rlich ein absolutes Highlight!

hast du schon Models verloren?
Im Wald noch nicht! ;-) Die Frage zielt aber sicher mehr darauf ab, ob es mit Models erneute Zusammenarbeiten gibt oder es eher einmalige Geschichten sind und hier lautet die Antwort ganz klar, dass es zu 95% einmalige Shootings bleiben. An dieser Stelle kann ich auch nur mutma├čen, woran das liegt. Zum Einen gibt es viele Leute, die nur einmalig Bilder f├╝r lau abgreifen wollen und nach dem Shooting komplett wieder abtauchen. Wie schon angemerkt, shoote ich sehr viel mit Newcomern, die mit ihren ersten "richtigen" Fotos pl├Âtzlich in den Fokus von Kollegen r├╝cken und von denen dann auch jede Menge Angebote bekommen. Die betreffenden Models haben dann keine Zeit mehr, mit mir zu shooten oder stellen bei den anderen Fotografen fest, dass diese viel netter sind, tollere Ideen haben oder auch die besseren Fotos machen. Und nicht zuletzt gibt's auch noch die, die mit ihrer ersten Modelmappe nun glauben, dass sie ein Top-Model sind und auch der Ersteller dieser Mappe f├╝r weitere Shootings bezahlen m├╝sste.
Bei einer Verlustquote von 95% hat man sich an diesen Zustand nat├╝rlich l├Ąngst gew├Âhnt, schade ist es manchmal trotzdem. Gerade dann, wenn einem ein Shooting Spass gemacht oder man Talent gesehen hat, das man noch nicht vollst├Ąndig hervorlocken konnte. Davon k├Ânnen dann aber immerhin die Kollegen profitieren.

wie gehst du mit Absagen um?
Wenn ├╝berhaupt eine kommt, dann ist das schon mal nicht schlecht! Wobei es dabei dann auch stark auf den Zeitpunkt ankommt. Wenn die Absage erst auf Nachfrage oder eine Stunde vor dem Termin eintrudelt, dann wird man schon ziemlich fuchsig. Noch schlimmer sind aber nat├╝rlich die, die gar nicht absagen, sondern sich einfach totstellen. Wartet man im Homestudio vergeblich auf ein Model, macht man noch schnell einen Eintrag in der BlackList, geht dann aber wieder anderen Dingen nach. F├Ąhrt man aber umsonst zu einem Treffpunkt, dann w├╝nscht man 'der Bitch', dass ihr n├Ąchster Fotograf das mit ihr genauso macht (und schreibt dann die BlackList). Im Laufe der Jahre hat man nat├╝rlich erfahren, dass so ein TfP-Shooting im Hobbybereich heutzutage keinerlei Wert mehr hat. Einen Termin sausen zu lassen, hat ja auch praktisch keine Konsequenzen. Nat├╝rlich gibt es unter Fotografen einen Austausch, welche Models zuverl├Ąssig sind und welche nicht. Dies aber nur unter den etablierten Kollegen und wenn ein M├Âmo (M├Âchtegernmodel) bei denen keinen Termin mehr bekommt, dann geht sie eben zu einem der tausend anderen. Den Unterschied in der Bildquali sieht sie ohnehin nicht. Als "etablierter" Hobbyfotograf wird man aber nat├╝rlich auch vorsichtiger, was umgekehrt auch wieder Einfluss auf die zuverl├Ąssigen Models hat. Man ├╝berlegt sich z.B. sehr genau, ob man noch das Risiko eingeht, mit einem unbekannten Model einen Termin au├čerhalb zu vereinbaren oder ob man noch Arbeit (u.U. Geld) in die Vorbereitung eines Shootings investiert.
"Aber Fotografen sind doch genauso unzuverl├Ąssig!" Mag sein, kann ich aber nicht beurteilen! Ich habe in sechs Jahren jedenfalls erst einen einzigen Termin wg. Krankheit absagen m├╝ssen. Bei weit ├╝ber 500 stattgefundenen Shootings + die, die durch Vers├Ąumnis des Models nicht Zustandgekommener (bestimmt nochmal 250), liegt die Wahrscheinlichkeit einer Absage also im Promillebereich und damit weit unter dem Durchschnitt der Krankenkassen. Eine Omi oder Opi, deren Beerdigung ich vergessen k├Ânnte, gibt's schon lange nicht mehr, einen Hamster mit Verstopfung kenne ich nicht und ich muss mit Sicherheit auch nicht kurzfristig kellnern! Ein Termin bei mir ist also nicht zu 100%, doch aber zu 99+% sicher!

wie w├Ąhlst du Models aus?
Hatten wir die Frage nicht schon einmal? Was hatte ich seinerzeit geantwortet? Egal! Ich w├Ąhle ├╝berhaupt keine Models aus, sie w├Ąhlen mich. Hei├čt, wer sich bei mir meldet, bekommt normalerweise auch einen Termin! Wenn ich allerdings das Gef├╝hl habe, dass es mit der Zuverl├Ąssigkeit nicht zum Besten bestellt sein sollte, jemand nun so gar keine Vorstellung von den zu machenden Bildern hat, nicht mit dem gew├╝nschten Stil und/oder den Outfits rausr├╝ckt oder wenn es - absolutes KO-Kriterium - bei einer schon zuvor erfolgten Zusammenarbeit nicht harmonisch verlaufen ist, es im Nachhinein vlt. Stress gab, dann lehne ich auch schon mal ab. "Aber dann knipst du praktisch nie nach eigenen Vorstellungen?" Ja, leider ist das so! Nach meiner Erfahrung hat man entweder Termine, bei denen man lediglich als Dienstleister auftritt, man hat gar keine Termine oder muss f├╝r ein Paymodel tief in die Tasche greifen. Schreibt man ein erfahrenes Hobbymodel mit einer konkreten Umsetzungsidee f├╝r ein TfP-Shooting an, so bekommt man in 8/10 F├Ąllen keine Antwort, eine lehnt ab und im zehnten Fall hei├čt es: "Das w├╝rde xxx ÔéČ kosten!". Einige Wochen sp├Ąter stellt man dann auch fest, dass 5/10 die Idee aufgegriffen und zwischenzeitlich mit ihren Stammfotografen umgesetzt haben.

was shootest du am liebsten?
Das ist wirklich schwer zu beantworten, denn es gibt einige Themen, die mir viel Spass machen. Wenn ein Model "richtige Fashion" zu einem Shooting mitbringt und man diese mittels Blitzlicht outdoor mit ein bisschen Dramatik festhalten kann, dann finde ich das super. Das Thema "verdeckter Akt mit Stoffen" machte bisher immer allen Beteiligten viel Freude und so ist dieses bei mir auch immer gern auf der Agenda. Sehr gern mag ich es auch, wenn Models sexy angezogen vor die Kamera treten. Minis, Dekollet├ęs oder etwas Bauchfreies finde ich spannender als jeden Akt. Prinzipiell macht aber jedes Shooting Spass, wenn man sich mit dem Model gut versteht und man gemeinsam am Ergebnis arbeitet.

und was gar nicht?
Mit allzu viel Romantik kann ich nichts anfangen. Model im Blumenbeet, oder zwischen den ├ästen des Kirschbaumes, wom├Âglich noch mit irgendeinem Fantasy-Headpiece, nat├╝rlich abgelichtet mit diffusem Gegenlicht, bringt mich zum Weglaufen! Getopt wird das nur, wenn statt des Headpieces die einfachere Form des Blumenkranzes gew├Ąhlt wird oder - was ich ganz schlimm finde - die Farben eines Fotos in der Bildbearbeitung bis zur v├Âlligen Unnat├╝rlichkeit verfremdet werden.

woher nimmst du Inspiration?
Das ist ganz unterschiedlich! Ich folge einigen Fotografen auf Youtube und sehe bei denen Bilder, die ich in ├Ąhnlicher Form dann auch gern machen w├╝rde. Dann gibt es Songs, die Szenen beschreiben und bei mir Bilder im Kopf entstehen lassen. Aber auch im ganz normalen Alltag, treffe ich immer wieder auf Orte und/oder Begebenheiten, die sich fotografisch prima umsetzen lassen. Problem bei all dem ist es aber, daf├╝r dann auch Models begeistern zu k├Ânnen. Denn ein Bild im Kopf ist nat├╝rlich sch├Ân und gut, es als Idee - mit der sich das Model dann auch identifizieren kann - zu verkaufen, ist aber ein schwieriges Unterfangen. Insbesondere dann, wenn man es ├╝berwiegend mit Newcomermodels zu tun hat. So gibt es nur ganz selten die Chance, eine dieser Ideen dann auch wirklich anzugehen und man macht stattdessen 0815-Bilder.

hast du ein Stammmodel?
Leider nicht! Es w├Ąre sch├Ân, wenn man jemanden h├Ątte, den man einfach mal anrufen k├Ânnte, um 'ne Stunde sp├Ąter zu shooten. Aber auch, wenn es einige M├Ądels gibt, die daf├╝r infrage k├Ąmen, so ist sowas heutzutage kaum m├Âglich. Viele sind im ersten Job oder der Berufsausbildung schwer eingespannt und wollen die wenige Freizeit dann nat├╝rlich verst├Ąndlicherweise mit ihrem Liebsten verbringen. Mitunter nehmen sie sich dann noch mal einen Tag an einem Wochenende Zeit f├╝r neue Fotos. Das will dann aber gut geplant sein und spontan geht da gar nix. Au├čerdem will man nat├╝rlich auch nicht nerven und so geh├Ârt es zu meiner Philosophie, Models nicht nachzustellen. ;-)

Ich w├╝rde auch gern mal ein Shooting machen, bef├╝rchte aber, dass ich den Anspr├╝chen des Fotografen nicht gerecht werde! Hast du da einen Tipp f├╝r mich?
Das ist auch so eine ganz schwierige Frage. Unter den vielen Newcomern, mit denen ich schon gearbeitet habe, waren einige echte Naturtalente. Ein paar, die weder ├╝ber Talent, noch ├╝ber das Aussehen verf├╝gten und die gro├če Masse waren einfach ganz normale M├Ądchen und Frauen. In den allermeisten F├Ąllen kannst du dir die Ergebnisse dieser Shootings auf meiner Homepage anschauen. Wenn du dabei zu der ├ťberzeugung gelangst, dass du es rein optisch mit diesen Models "aufnehmen" kannst, dann solltest du dich einfach mal bei einem Fotografen melden und wirst dann ja sehen, ob ihr f├╝r ein TfP zueinander findet. Das Talent l├Ąsst sich ohnehin erst dann beurteilen, wenn du wirklich vor der Kamera stehst. Viele ├╝ben Posen und Mimik vor dem heimischen Badezimmerspiegel, sie selbst und auch der Freund/Freundin finden das alles super. Ob das dann aber im Studio oder onLocation auch so ist, wird man sehen. Wenn du nun einen Fotografen nicht mit deinem Aussehen ├╝berzeugen kannst, das Talent noch nicht bewiesen wurde, dann kannst du immer noch mit Kreativit├Ąt punkten. Wenn du z.B. meinst, dass du kein Portraitgesicht hast, dann schlage dem Fotografen besondere Outfits vor. Z.B. tolle Abendkleider (vlt. von der Freundin leihen) oder versuche statt des Gesichtes deine super Figur zu betonen. Am allerbesten denkst du dir ein Thema aus, das zu deinem Typ passt und das der Fotograf noch nicht in seinem Portfolio hat. Denn nat├╝rlich muss sich ein kostenloses TfP-Shooting auch immer f├╝r den Fotografen lohnen. Das kannst du entweder durch dein Aussehen, dein Talent oder deine Ideen sicher stellen. Wenn du aber nun bef├╝rchtest, dass du (noch) nichts davon hast, dann kannst du den Fotografen immer noch f├╝r ein erstes Shooting buchen. M├Âglicherweise ├╝berrascht du ihn und dich selbst dabei, so dass weitere Shootings, dann als TfP, m├Âglich sind. Und wenn nicht, dann hast du zumindest diese eine Erfahrung und die Fotos davon. Au├čerdem bekommst du von ihm bestimmt auch eine ehrliche Einsch├Ątzung deines Talentes, deiner Modelqualit├Ąten.

du machst mit den Textbeitr├Ągen einen sehr arroganten Eindruck! Bist du wirklich so?
Hmm, ich bin nicht arrogant, ich wei├č es nur besser!
Im pers├Ânlichen Gespr├Ąch hat man auch Mimik, K├Ârpersprache, Lautst├Ąrke und Stimmlage, die bei der Beurteilung des Gegen├╝ber helfen. Hat man nur das geschriebene Wort, dann kommt trotz aller Smileys mitunter etwas ganz anders an, als wie es gedacht war. Tats├Ąchlich kann ich mir gut vorstellen, dass manche mich f├╝r arrogant halten (auch im RealLife). Ich kann hier auch nur versichern, dass dem nicht so ist und dieser Eindruck bestimmt auch nur deshalb entsteht, weil jederzeit die professionelle Distanz gewahrt bleibt. Wer also einen Kumpeltyp oder Entertainer von seinem Fotografen erwartet, den d├╝rfte ich in der Tat entt├Ąuschen. Wer aber eher auf eine gesch├Ąftsm├Ąssige, vlt. etwas unterk├╝hlt wirkende Ansprache steht, kommt voll auf seine Kosten! Wobei auch hier das alte Sprichwort gilt: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!" Wer als Model locker, flockig agiert, bekommt auch einen entspannten Fotografen. Wer sich mit verschr├Ąnkten Armen hinstellt und eine verschlossene Miene zeigt, h├Ârt eben ein bisschen Smalltalk weniger.

muss man unbedingt HighHeels anziehen?
Es gibt Themen, bei denen HighHeels etwas deplatziert wirken, z.B. bei einem Sportshooting. Ansonsten gilt aber fast immer, dass HighHeels die gesamte K├Ârper-haltung/spannung verbessern und somit auch die Fotos besser machen. ├ťbrigens gibt es tats├Ąchlich angehende Models, die ihre 3-5cm hohen Abs├Ątze schon f├╝r HighHeels halten. Sind sie nat├╝rlich nicht und wir reden hier von mindestens 8cm, besser mehr! "Damit kann ich aber nicht laufen und mir tun die F├╝sse weh!" Kann ich sehr gut verstehen, n├╝tzt aber nix! Wenn du wirklich ernsthaft modeln m├Âchtest, dann kommst du nicht darum herum. "Aber das sieht doch voll nuttig aus und so bin ich nicht!" Nat├╝rlich nicht! Aber als Model schl├╝pfst du in eine Rolle und da soll es nunmal etwas 'verrucht' aussehen. Ich wei├č nicht, ob z.B. eine Julia Roberts jemals als Prostituierte gearbeitet hat, trotzdem hat sie Weltruhm erlangt, weil sie auf der Leinwand eine verk├Ârpert hat. Und ihrem Ruf hat diese Rolle mit Sicherheit auch nicht geschadet. Wenn du das nun aber partout nicht willst, dann kannst du immer noch die eingangs erw├Ąhnten Themen shooten, f├╝r die HighHeels nicht unbedingt vonn├Âten sind. Z.B. geht klassischer Akt sehr gut barfuss! ;-) Mit Fashion wird das aber nix werden! Noch nicht einmal mit Jeans!

warum wollen Fotografen immer Nacktaufnahmen machen?
das solltest du diejenigen selbst fragen, ich kann da nur Vermutungen anstellen.
Gemeinhin wird Akt als die K├Ânigsdisziplin der Peoplefotografie angesehen. Angeblich sind hier die Herausforderungen f├╝r den Fotografen in Sachen Lichtsetzung am gr├Â├čten, so dass hier auch der meiste "Ruhm", zumindest aber Aufmerksamkeit erlangt werden kann. Ich pers├Ânlich empfinde es mitunter schwieriger, besondere Outfits in's rechte Licht zu r├╝cken, denn ein unbekleidetes Model. Von daher gehe ich auch davon aus, dass viele "Nacktknipser" nur deshalb gern Akt shooten, weil sie sich einfach nackte Frauen anschauen wollen. Umgekehrt entdecken manche Models, dass es leicht verdientes Geld ist, wenn sie sich f├╝r solche Leute ausziehen. Denn die Posingf├Ąhigkeiten geraten mitunter doch arg in den Hintergrund, wenn stattdessen eine h├╝bsche Oberweite, ein knackiges Hinterteil oder besonders lange Beine in den Fokus ger├╝ckt werden. Im Portrait- u. Fashionbereich muss ein Model schon wirklich sehr, sehr gut sein, um damit etwas zu verdienen, bei Akt flie├čt dagegen schneller etwas Geld, wenn wenigstens die Attraktivit├Ąt gegeben ist.

was kostet es, wenn man Bilder nur f├╝r sich m├Âchte?
F├╝r ein ca. 2-3 st├╝ndiges Shooting im Portrait- u. Fashionbereich k├Ąmen auf dich Kosten von 129,- ÔéČ zu. F├╝r Dessous und/oder Akt w├Ąren es 149,- ÔéČ. "Das ist ja ganz sch├Ân teuer! Was bekomme ich denn daf├╝r?" Aus allen gemachten Aufnahmen (die du unbearbeitet auf CD erh├Ąlst) kannst du dir bis zu 20 Bilder aussuchen, die ich noch digital bearbeite und dir dann ├╝bergebe. Beachte bitte, dass dies nur mein Honorar ist! Zusatzleistungen, wie z.B. eine Visagistin, kannst du gern hinzubuchen, m├╝sstest aber deren Kosten dann auch selbst ├╝bernehmen. Gleiches gilt bei der Beauftragung von dritten Dienstleistern. Ich ├╝bernehme gern f├╝r dich kostenfrei die Zusammenstellung und Beauftragung von z.B. Fotob├╝chern, Posterdrucke, Kalender o.├ä. Die reinen Druckkosten gehen aber zu deinen Lasten. "Und wenn ich Outfits/Accessoires aus deinem Fundus nutzen m├Âchte?" Dann fallen daf├╝r selbstverst├Ąndlich keine extra Kosten an!
"Soviel Geld habe ich nicht! Kann man am Preis noch etwas machen?" G├╝nstiger wird es, wenn du nicht allein, sondern mit einer Freundin kommst, die auch Bilder m├Âchte. Jede bekommt dann zwar nur jeweils zehn bearbeitete Bilder, daf├╝r zahlt jede aber auch nur noch 69,- ÔéČ. Und wenn du mir unter Freunden und Bekannten weitere Kunden aquirierst, mit denen dann auch ein Shooting zustande kommt, kannst du nat├╝rlich mit einer Provision rechnen.


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